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Rot-Rot-Grüne Perspektiven – Was denken die Nachwuchspolitiker?

Am 27. November 2010 haben der Jugendverband und die Hochschulgruppe der Partei DIE LINKE die Podiumsdiskussion „Rot-Rot-Grüne Perspektiven – Was denken die Nachwuchspolitiker?“ im Gewerkschaftshaus veranstaltet. Auf dem Podium diskutierten Julien Ferrat (Die Linke.SDS), Dominik Kladt (Juso-Schülergruppe) und Oliver Priem (Grüne Jugend) über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Oppositionsparteien.

Mit über 50 Publikumsgästen war der DGB-Jugendraum bis auf den letzten Platz gefüllt. Debattiert wurde 90 Minuten lang vor allem über Sozial-, Umwelt- und Bildungspolitik. Große Übereinkunft herrschte beim rot-rot-grünen Politnachwuchs in der Kritik an der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung. Im Hinblick auf den konkreten Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg fielen die Reaktionen jedoch unterschiedlich aus.

„Ich habe leider keine Glaskugel“, wollte sich SPD-Kommunalpolitiker Dominik Kladt nicht auf eine Prognose festlegen. „Es ist noch alles offen“, so Kladt weiter. Auskunftsfreudiger zeigte sich Oliver Priem, ehem. Pressesprecher der Grünen Jugend: „Ich hoffe natürlich, dass es für Grün-Rot reicht.“ Ob diese Koalition zustande kommt, hängt vermutlich vom Einzug der Linken ab. „DIE LINKE steht für einen Politikwechsel. An ihr wird ein Regierungswechsel sicherlich nicht scheitern“, betonte Linke.SDS-Landeskoordinator Julien Ferrat.